Freitag, 22. August 2008

Montreal

Nachwievor bin ich ständig am Rumlaufen in Montreal um alle Ecken ein bisschen zu erkunden. Durch Montreal fließt der St. Lorenz Strom, der aus den großen Seen zwischen USA und Kanada in den Antlantik fließt. Direkt am Ufer ist neben dem Hafen das alte Montreal (wobei alt nicht mit dem Alter europäischer Städte verglichen werden kann). Im Anschluss kommen die Hochhäuser, deren Skyline vor allem abends sehr beeindruckend wirkt.

Das Naherholungsgebiet der Stadt liegt mitten im Zentrum. Ein ca. 200m hoher Berg, der Mont Royal, von dem aus man eine super Aussicht über die Stadtteile hat, die ich vorher beschrieben hatte. Auf der anderen Seite dieses Berges ist dann nicht nur der große Friedhof sondern auch die Université de Montréal sowie die Ecole Polytechnique, wo ich dann ab nächster Woche bissle studieren werde ;) Ich habe hier jetzt nochmal ein paar Bilder zusammengestellt, von der Skyline und dem Mont Royal.

Uni

So jetzt sind es doch schon ein paar Tage her, seitdem ich hier das letzte Mal was von meinem Leben preisgegeben habe. Am Montag musste ich zum ersten Mal zur Uni (von mir aus mit der U-Bahn ca. 25 min) um meinen Dokumente einzureichen, damit ich dann auch mal offiziell Student mit Auweis und allem drumherum werde. Da habe ich dann gleich mal noch ne Uni-Führung mitgenommen und muss sagen, dass vorallem das neueste der 3-4 Gebäude hat mich doch sehr beeindruckt. Auf den Bildern werdet ihr dieses Gebäude durch seine lustigen bunten Farben innen erkennen.



Ganz oben ist der Himmel. Daher ist alles in blau gehalten und dort ist die Bibliothek. Wer keine Lust zu lesen hat, schaut einfach auch dem Fenster und hat den Ausblick über den ganzen Norden und Nord-Westen von Montreal. Das ist schon beeindruckend. Das Stockwerk darunter repräsentiert mit seinem Grünton das Gras, darunter kommt mit Orange die Erde und der Keller ist Rot für das Erdmagma.

Am Mittwoch gab es dann eine ganztägige Einführung für alle ausländisches Studierenden dieses Jahr an der Polytechnique, wobei 95% der Studenten aus Frankreich oder anderen französischsprachigen Ländern kommen. Perfekt zum Sprache lernen. Neben hilfreichen Tipps zur Uni und zum Leben in Montreal bzw. zur Kultur und Mentalität der Quebecer wurden auch einige (etwas langweiligen) Mindmapping-Phasen durchgeführt zu Was-erwarte-ich-hier, Wie-stelle-ich-mir-verschiedene-Kulturen-vor...

Diese und nächste Woche wird es dann noch ein paar mehr Veranstaltungen für die Austauschstudenten geben, so dass ich bisher sagen kann, dass wir sehr gut umsorgt sind was die Uni angeht.

Samstag, 16. August 2008

Meine Wohnung

Ich habe nicht lange gezögert und gleich mal eine kleine 2er-WG ausgesucht, in der ich hoffentlich die nächsten Monate wohnen werde. Die Wohnung liegt sehr zentrumsnah, zur Uni muss ich ein paar Stationen mit zwei Metrolinien fahren, aber ich denke das ist ok. Dafür laufe ich zu Fuß in 20 min direkt ins Vieux Montreal.



(Bei den Bildern könnt ihr die Kommentare zu den Bildern einschalten, indem ihr mit der Maus über das Bild fahrt und auf das Sprechblasen-Symbol klickt).

Mein Mitbewohner ist studierter Musiker, hat aber keinen richtigen Job gefunden und geht jetzt für Greenpeace auf Mitgliederfang. Er legt glaub ich Wert auf Ordnung, ist 27 und ich würde sagen mein erster Eindruck ist sehr gut. Allerdings habe ich auch noch nicht zu viel mit ihm zu tun gehabt, da er jetzt erstmal für ne gute Woche nach Quebec-City gefahren ist. Also ich werde schauen.

Jetzt werde ich mich erstmal in diesem Viertel hier umschauen auf der Suche nach den besten Bars, Läden... So einen richtig großen Supermarkt gibt es nämlich hier in der Stadt direkt glaub eher nicht. Zumindest nicht in einem Umkreis von 10min zu Fuß. Also ich bin echt mal gespannt, was so auf micht zukommt.

Freitag, 15. August 2008

die ersten Bilder

Donnerstag, 14. August 2008

Ich bin da

Hallo zusammen,

gestern bin ich gesund und munter in Montreal am Flughafen angekommen. Eigentlich wollte ich ja mir den Stress geben und mit mehreren Bussen und Metros bis zum meinem Hostel in die Innenstadt fahren, als ich dann aber den netten Flughafenbus gesehen habe, der mich für 15$ direkt vors Hostel fährt und ich dann noch meine Müdigkeit einbezogen habe, wurde der Plan kurzerhand geändert und ich habe mich direkt ins Hostel chauffieren lassen.

Dort haben sie mich gleich mal in ein 20-Bett-Zimmer gesteckt, wo es insbesondere morgens dann sehr um die Wette schnarcht. Aber da muss man durch. Die ersten Eindrücke von der Stadt sind sehr positiv. Ich denke man kann sich hier wohl fühlen. Jetzt im Sommer (und es ist tatsächlich schön warm, Kurze-Hosen-Wetter also) sind auf den Straßen überall Musiker und alle Cafes haben ihre Terassen geöffnet. Da kann man sich schon wohlfühlen. Und der erste Gang zum Hafen lässt dann ein bisschen Urlaubsstimmung aufkommen.

Doch ganz Urlaub ist noch nicht drin, denn ich muss mir erst mal ein Zimmer suchen. Heute habe ich dann da mal ein paar Leuten geschrieben oder angerufen und mir dann auch mal ein Zimmer angeschaut, das doch sehr vielversprechend ist. Mal sehen was sich ergibt. Vielleicht ziehe ich morgen schon ein...

Bald werde ich auch ein paar Bilder hochladen, meine photografischen Meisterleistungen werden aber noch sicher auf sich warten lassen.

Machts gut. Freu mich über Nachrichten

Euer

marc